Für die Entwicklung ihrer Brut benötigt ein Hornissenvolk tierisches Eiweiß. Arbeiterinnen gehen deshalb auf Jagd und bringen erbeutete Insekten zum Nest. Fliegen und Wespen stehen dabei weit oben auf dem Speiseplan. [5]
Die erbeuteten Insekten werden zerlegt und für die Larven aufbereitet. Erwachsene Hornissen selbst ernähren sich unter anderem von Pflanzensäften und Fallobst. [5]
Damit sind Hornissen Teil eines natürlichen Nahrungsnetzes. Sie helfen dabei, andere Insektenpopulationen zu regulieren.
Auch für Imker ist das interessant: Eine einzelne Hornisse am Bienenstand ist nicht automatisch eine Bedrohung für ein Bienenvolk. Die heimische Hornisse und die Asiatische Hornisse unterscheiden sich in Lebensweise und Bedeutung deutlich.
Quellenverzeichnis
[5] NABU Insektentrainer – Hornisse (Vespa crabro): Lebensweise, Nahrung, Nest und Verhalten.
Hornisse