Gezieltes Abfangen von Vespa velutina-Königinnen im
Frühjahr und Spätherbst
Dienstag, 11.11.2025, 11:11 Uhr
– Nutzen, Vorgehen und ökologische Begründung –
Hintergrund
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) breitet sich seit Jahren in Mitteleuropa aus und stellt eine erhebliche Belastung für Honigbienen, Wildinsekten und Imkerei dar. Jede überlebende Königin kann im Folgejahr ein neues Nest gründen.
Ziel des Frühjahrs- und Spätherbstfangs Frühjahr: Nach der Überwinterung beginnen Königinnen mit der Nestgründung. Wird eine Königin gefangen, entsteht kein neues Nest.
Spätherbst: Jungköniginnen suchen Überwinterungsplätze. Durch gezielten Fang wird die Anzahl überwinternder Tiere reduziert.
Spezifische Konstruktion und Lockstoffe reduzieren Beifang von Nützlingen. Ermöglichen wirksames Monitoring mit minimalem Eingriff in Ökosysteme. Einfache Handhabung durch Imker, Kommunen und Ehrenamtliche.
Empfohlene Vorgehensweise
Zeitpunkt:
Frühjahr: ab ersten warmen Tagen (ca. 12–15 °C) bis Ende Mai.
Spätherbst: von September bis zu den ersten Frostperioden.
Standorte:
Sonnige, windgeschützte Plätze in der Nähe von Blüten, Gewässern oder Bienenständen
Kontrolle:
Wöchentliche Sichtung; Beifänge dokumentieren und freilassen (falls möglich).
Dokumentation:
Fangdaten (Datum, Ort, Art, Anzahl, Wetter) im Monitoringformular erfassen.
Koordination:
Daten an zuständige Stellen oder Imkerverbände übermitteln, um regionale Trends zu erkennen.
Nutzen
Lokale Reduktion potenzieller Nestgründungen.
Frühwarnsystem für Aktivität und Ausbreitung.
Unterstützung der fachgerechten Bekämpfung durch Behörden und Verbände.
Einschränkungen
Kein Ersatz für Nestsuche und -entfernung.
Wirkung abhängig von Koordination und Selektivität der Falle.
Fazit
Das gezielte, selektive Abfangen von Vespa velutina-Königinnen im Frühjahr und Spätherbst ist ein ökologisch vertretbarer, praktikabler Beitrag zur Eindämmung dieser invasiven Art – vorausgesetzt, Fallen werden fachgerecht eingesetzt und die Fänge dokumentiert.
Frühjahr: ab ersten warmen Tagen (ca. 12–15 °C) bis Ende Mai.
Spätherbst: von September bis zu den ersten Frostperioden.
Standorte:
Sonnige, windgeschützte Plätze in der Nähe von Blüten, Gewässern oder Bienenständen
Kontrolle:
Wöchentliche Sichtung; Beifänge dokumentieren und freilassen (falls möglich).
Dokumentation:
Fangdaten (Datum, Ort, Art, Anzahl, Wetter) im Monitoringformular erfassen.
Koordination:
Daten an zuständige Stellen oder Imkerverbände übermitteln, um regionale Trends zu erkennen.
Nutzen
Lokale Reduktion potenzieller Nestgründungen.
Frühwarnsystem für Aktivität und Ausbreitung.
Unterstützung der fachgerechten Bekämpfung durch Behörden und Verbände.
Einschränkungen
Kein Ersatz für Nestsuche und -entfernung.
Wirkung abhängig von Koordination und Selektivität der Falle.
Fazit
Das gezielte, selektive Abfangen von Vespa velutina-Königinnen im Frühjahr und Spätherbst ist ein ökologisch vertretbarer, praktikabler Beitrag zur Eindämmung dieser invasiven Art – vorausgesetzt, Fallen werden fachgerecht eingesetzt und die Fänge dokumentiert.